
Mobile Internet Flatrate mit HSDPA?
"High Speed Download Packet Access" – kurz: HSDPA - ist die Weiterentwicklung von UMTS und verspricht Daten-Übertragungsraten im Download von bis zu 14,4 mbit/s. So die Theorie. In der Praxis können die bestehenden UMTS-Netze durch die neue Technik besser genutzt werden und machen so das vollständige Angebot an Internetanwendungen mobil nutzbar. Das mobile Herunterladen von Spielen und Filmen, das Empfangen von Emails oder das Fernsehen im Grünen sind damit zur Realität geworden und für jedermann zu vernünftigen Preisen verfügbar. Kanalkodierungen und Fehlerkorrekturen machen dabei die Verbindung einerseits sicherer, gleichzeitig reduzieren sie die tatsächliche Datenübertragungsrate auf etwa 3,6 bis 7,2 mbit/s, je nach Qualität der Funkverbindung. Das entspricht in etwa der Download-Geschwindigkeit von DSL im Festnetz. Das weit weniger bekannte Übertragungsverfahren HSUPA – „High Speed Uplink Packet Access“ – sorgt hingegen für einen annähernd so schnellen Upload, etwa beim Versenden von Emails mit größeren Dateianhängen.
Die großen Mobilfunkbetreiber bieten HSDPA-Modems in Form von USB-Sticks und Datenkarten für das Netbook, sowie Mobiltelefone und Smartphones – die neuesten Modelle bereits in Kombination mit HSUPA. Der Markt boomt und damit auch der Preiskampf – Vergleichen lohnt also.
Fazit: Die HSDPA-Technologie macht die sinnvolle Nutzung des Internet unterwegs tatsächlich möglich. Im Vergleich zu UMTS bietet sie deutlich höhere Geschwindigkeiten und weniger Ausfälle, weil die Sendeleistung besser verteilt ist. Interessant in jedem Fall für Geschäftsleute, die viel unterwegs sind, wie auch für die private mobile Anwendung. Aber auch als Ersatz der DSL-Anbindung via Festnetz setzt sich die HSDPA-Technologie immer mehr durch.
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